DPSG Haßmersheim Stamm Benedikt
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Sommerlager 2018

Am 27. Juli machten sich 15 Wölflinge, 5 Jupfis und 6 Leiter auf nach Lampertheim. Dort schlugen wir bis zum 05. August die Zelte für unser diesjähriges Sommerlager auf.

Von Neckarelz ging die Reise los mit dem Zug nach Lampertheim. Dort angekommen mussten wir noch eine kleine Strecke mit dem Bus zurücklegen und der Rest wurde gewandert.

Am Lagerplatz angekommen, gab es die erste Überraschung. Das saftige Grün, auf welchem wir eigentlich unsere Zelte aufbauen wollten, war verschwunden. Der heiße Sommer hatte schon ganze Arbeit geleistet, alles Gras war verbrannt und stattdessen gab es nur Staub - Aber ein guter Pfadfinder kann bekanntlich überall schlafen, also bauten wir unsere Zelte auf! Es war unglaublich heiß und der Aufbau sehr, sehr anstrengend, aber mit vereinten Kräften hatten wir es bis zum späten Nachmittag geschafft.

Leider gab es gleich schon die nächste Überraschung. Wegen der höchsten Waldbrandstufe, welche momentan bestand, durften wir kein offenes Feuer machen – also auch kein Lagerfeuer. Das gab es wohl auch noch nie, Sommerlager ohne Feuer, aber wir konnten es nicht ändern.

Nach getaner Arbeit konnten wir dann endlich zum Programm übergehen. Häuptling „Taubes Ohr“, der Medizinmann „Schlafender Vogel“ und die restlichen Stammesmitglieder versammelten sich um den Marterpfahl.

Mittlerweile wusste wohl jeder das Motto – Indianer! Nach einem ordentlichen Tanz, wurde verkündet, dass die gesamte Kinderschar passend zum Motto erst einmal getauft werden musste.

Jeder bekam einen neuen Namen. Nun gab es zum Beispiel die „schwätzende Schwalbe“, den „schweigenden Mond“ oder die „aufgehende Sonne“. Die neu geweihten Indianer wurden in vier Stämme eingeteilt. Comanchen, Apachen, Sioux, Mohikaner, erhielten ihr Stammesband und das Lagershirt. Jetzt konnte das Lager beginnen!

Am Abend wollten wir uns dann eigentlich noch die Mondfinsternis anschauen, aber da wir mitten im Wald waren und trotz längerer Wanderung nichts sehen konnten, gingen wir wieder auf den Platz zurück und krochen erschöpft von den vielen Eindrücken, in unsere Zelte.

Am nächsten Tag wurde dann fleißig gebastelt. Wir stellten Kriegsbemalung her, entwarfen Medizinmannmasken aus Naturmaterialien für den Marterpfahl und jeder Stamm musste sich noch eine Stammesflagge malen.

Am Nachmittag folgten Workshops zum Thema. Man konnte sich ein Steckenpferd nach seinen Wünschen machen, hübsche Tonarbeiten entwerfen, Indianerschmuck für Kopf und Hals basteln, Trommeln bauen und natürlich Pfeil und Bogen. Einige bedruckten sich auch noch Indianertaschen, um ihre Schätze darin verstauen zu können. Gegen Abend ging es dann in unseren gemauerten Pool mit Eiswasser, da es selbst bis dahin noch nicht abgekühlt hatte.

Am Sonntag trafen wir uns dann alle für ein super spannendes Geländespiel – welches Totem stehlen hieß. In einem großen abgesteckten Waldabschnitt, musste jeder Stamm sein Totem vor den anderen verstecken, verteidigen und gleichzeitig andere Totem finden und diese zerstören. Jeder hatte ein Lebensbändchen, welches auch verteidigt werden musste. Hatte man sein Band verloren, musste man umgehend in die Mitte des Waldes laufen, um sich dort ein Neues zu besorgen. Ein spannendes Spiel, welches uns sehr viel Spaß gemacht hat.

Danach bauten wir auf dem Lagerplatz noch ein Miniaturindianerdorf aus Naturmaterialien auf und bemalten ein Tipi, welches gleich daneben seinen Platz fand.

Der Montag stand unter dem Motto Indianer Olympiade. Hier gab es beispielsweise Spiele wie Drei- Bein- Fußball, Pferdedressurvorführung und Bogen schießen. Am Abend gab es dann eine Aufstiegsfeier für einige Wölflinge, danach noch gemeinsame Spiele.

Am Dienstag gab es einen Stufentag. Die Wölflinge bekamen Besuch von einem Waldpädagogen, welcher einen spannenden Tag geplant hatte. Es gab viele Spiele, Stationen, Experimente und Wissensfragen zu Wald, Wiese und ihren Bewohnern. Bis am Nachmittag waren wir gemeinsam im Wald unterwegs. Wir hatten wirklich sehr viel Spaß und haben tolle Sachen gelernt. Die Jupfis waren den ganzen Tag paddeln auf dem Altrhein. Auch sie hatten einen tollen Tag und sogar noch eine kleine Abkühlung bei der extremen Hitze. Den Nachmittag verbrachten wir dann gemeinsam mit faulenzen, Hennamalerei und sonstigen Beschäftigungen auf dem Lagerplatz.

Mittwochs gönnten wir uns dann alle eine Abkühlung. Mit dem Bus fuhren wir ins örtliche Freibad. Wir verbrachten dort den ganzen Tag und ließen es uns bei Pommes und Eis richtig gut gehen.

Der nächste Tag sollte dann eigentlich unser Wandertag werden. Wir kamen jedoch nicht weit. Wegen der extremen Hitze und Temperaturen über 30 Grad, mussten wir die Wanderung abbrechen und zurück zum Lagerplatz laufen. Dort gab es dann verschiedene Spiele.

Am Freitag wurden dann noch Traumfänger, Schmuckbeutel und Indianer aus Papprollen gebastelt. Außerdem haben wir Postkarten gemalt, diese geschrieben und an unsere Eltern verschickt.

Samstag war dann leider schon wieder der letzte Tag auf dem Lagerplatz. Gemeinsam planten wir ein tolles Indianerfest mit indianischen Speisen und Programm eher wir am Sonntag wieder alle Zelte abbauen mussten und mit dem Zug nach Hause fuhren.

 

Das heißeste Lager aller Zeiten war zu Ende! 

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